Mittwoch, Dezember 13, 2017
   
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GGG Bund aktuell

GGG-Bundestagung 2017

Bericht von der Bundestagung
am 17. Nov. 2017
in der Paul-Hindemith-Schule Frankfurt a.M.

Barbara Riekmann

Demokratie offensiv leben – Unsere Antwort auf aktuelle Herausforderungen

 

Die Bundestagung war eingebettet in ein mehrtägiges Programm im Rahmen der Woche der Gesamtschulen in Frankfurt. So konnten schon am Vortag acht Frankfurter Gesamtschulen besucht werden. Deren Angebote knüpften inhaltlich an das Thema
des Kongresses an. Am 18.11.17 endete die Woche der Gesamtschule mit einem sehr gut besuchten Markt der Möglichkeiten, auf dem sich die Frankfurter Gesamtschulen der interessierten Elternschaft vorstellten.

Gastgeberschule für die Bundestagung war die Paul Hindemith Schule, eine integrierte Gesamtschule mit 680 Schüler/-innen aus 61 Nationen. Nach einem erfrischenden musikalischen Auftakt, dem Schulrap, den Achtklässler vortrugen, begrüßte der Schulleiter Matthew George die ca. 100 Tagungsteilnehmer/-innen. Er schilderte die vielfältigen Herausforderungen des Gallus,eines Stadtteils mit mehr als 40.000 Einwohnern, der weiterhin dynamisch wachse. Schon heute kooperiere die PHS mit vielen Institutionen im Stadtteil. Geplant sei ein Bildungscampus u. a. mit Stadtbücherei, Kita, Berufsschulen und neuer gymnasialer Oberstufe. Für die Gestaltung dieser Aufgabe sei es wichtig, den „Tunnelblick" der Einzelschule aufzugeben und aufeinander zuzugehen.

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GGG-Stellungnahme zu SPD Nationale Bildungsallianz

Am 24. Aug. 2017 hat Martin Schulz zusammen mit sieben SPD-Ministerpräsidenten die

Nationale Bildungsallianz für Deutschland

im Willy-Brandt-Haus in Berlin vorgestellt. Hier der Link zum SPD-Papier.

Der GGG-Vorstand hat sich mit dem SPD-Memorandum etwas ausführlicher beschäftigt. Lothar Sack hat die Stellungnahme des GGG-Vorstandes aufgeschrieben. Sie ist bereits an den SPD-Bundesvorstand und die SPD-Ministerpräsidenten verschickt worden. Wir veröffentlichen hier die GGG-Stellungnahme.

Hier ein Auszug:

"(...) Wir gehen davon aus, dass die Positionierung der SPD nicht nur dem Wahlkampf geschuldet war. Deshalb ist es angezeigt, sich ausführlicher damit zu beschäftigen. (...)

Die Kurzform Ihres Papiers leiten Sie ein mit den Worten: „Bildung ist Zukunft! Gleiche Bildungschancen sind nicht nur ein Gebot der Gerechtigkeit, sondern auch der ökonomischen und sozialen Vernunft. In der Bildung ist Deutschland durchaus ein starkes Land. Wir dürfen aber nicht die Augen vor den noch bestehenden oder neuen Herausforderungen verschließen: Chancen sind ungleich verteilt, Herkunft statt Talent entscheidet, viele Schulen sind sanierungsbedürftig, die digitale Entwicklung zieht an unseren Schulen vorbei, mind. 1 Mio. Ganztagsplätze in der Grundschule fehlen und Berufsschulen wurden oft vernachlässigt.“
Diesen Aussagen können wir uns zunächst weitgehend anschließen. Das nähere Hinschauen etwa auf die entsprechenden Passagen der Langform des Memorandums offenbart allerdings einige Lücken, die aus unserer Sicht zu suboptimalen Akzentsetzungen führen, z.T. kommen wir zu anderen Einschätzungen. (...)

Da sind zunächst die Aussagen zu den grundsätzlichen Funktionen des Bildungssystems. Die im Papier genannten sind zweifellos richtig, betonen aber fast ausschließllich die wirtschaftliche Dimension. Uns fehlen wesentliche Punkte: Die persönlichkeitsbildende Funktion des Bildungssystems kommt nicht vor, soweit sie über die berufliche Qualifikation hinausgeht. Die gesellschaftsgestaltenden und  demokratiestiftenden Funktionen des Bildungssystems werden ebenfalls nicht thematisiert. Dabei ist das Bildungssystem eine der wenigen gesellschaftlichen Kräfte, die der allenthalben greifbaren Spaltung der Gesellschaft entgegenwirken könnten. (...)

Insgesamt hat die SPD geschafft, ein Manifest für eine in die Zukunft weisende Bildungs-, genauer Schulpolitik zu formulieren, in denen Begriffe wie Armut/Wohlstand/Reichtum, (gesellschaftliche) Klasse/Schicht/Milieu, Demokratie, Interesse, Partei, Gewerkschaft, Verantwortung, Selbstverantwortung, Selbstbestimmung, Selbstwirksamkeit, Toleranz, Respekt, Gemeinsinn, Solidarität, Nachhaltigkeit überhaupt nicht vorkommen. Die Worte global und international werden nicht ein einziges Mal erwähnt, Europa kommt einmal vor: Mit unseren europäischen Nachbarn sollen wir aber nicht etwa kooperieren oder gar von ihnen lernen; nein, statt dessen sollen wir sie als „Bildungs- und Qualifizierungsland Nr. 1 in Europa“ überflügeln; das Wort Nation/national kommt 14-mal und deutsch 11-mal vor: Germany first? (...)"

Lesen Sie die gesamte GGG-Stellungnahme.

Eine für Alle - Heft 2 (2017)

Titelblatt von Heft 2 der Reihe Eine für alle - die inklusive Schule dür die Demokratie

 

 

 

 

über den Bundeskongress Eine für alle - Die inklusive Schule für die Demokratie 2016 in Frankfurt a.M. ist mit dem Beitrag von Reinald Eichhoz erschienen.

Download: Heft 2

 

Anne Ratzki zum 80. Geburtstag

 

Anne Ratzki und Gesamtschule – das sind fast Synonyme. Seit 1975 das Gymnasium Köln-Holweide mit Anne als Schulleiterin in die Gesamtschule Köln-Holweide umgewandelt, besser „aufgehoben“ wurde, ist Anne Aktivistin für die Gesamtschule – bis zum heutigen Tag:

Weiterlesen: Anne Ratzki zum 80. Geburtstag

Eine für alle - Heft 1 (2017)

 

 

 

Über den Bundeskongress Eine für alle - Die inklusive Schule für die Demokratie 2016 in Frankfurt a.M. entsteht eine Schriftenreihe. Heft 1 mit dem Beitrag von Vernor Munoz ist erschienen.

Download: Heft 1

GGG-Info 2017/3 ist da

ggg-bund.de - die neue Website der GGG

Unsere Website bekommt ein neues Aussehen. Warum? Und wie sieht sie dann aus?das neue Layout für breite Bildschirme

 So etwa sieht das neue Layout für breite Bildschirme aus.

 

Weiterlesen: ggg-bund.de - die neue Website der GGG

"Kinder haben Rechte"

 ist das Thema von Heft 2017/2, erschienen im April: Artikel von A. Richter-Göckeritz, J. Gerbinski/ F. Friedrich, J. Gebhard / S. Student, I. Ahlring, U. Benz sowie Beiträge von K.-J. Tillmann, T. Nolle M. Kricke und H.-G. Rolff, Hier das Inhaltsverzeichnus und das 8-seitige GGG-info.

 

 

"Eine Schule für alle - Lehrkräfte für alle"

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ist das Thema von Heft 2017/1, erschienen im Februar, Beiträge u.a. von Dieter Zielinski, Kersten Reich, Sabrina Braun, Andreas Jantowski/Andrea Bethge sowie ein Bericht über die Entwicklung der Schulen des gemeinsamen Lernens im Saarland und das 8-seitige GGG-info.

GEMEINSAM LERNEN: Abonnement für GGG-Mitglieder

 

 

Seit 2015 geben die GGG und der Verlag Debus Pädagogik gemeinsam die Zeitschrift GEMEINSAM LERNEN heraus.

Ab 2017 erhalten alle GGG-Mitglieder die Zeitschrift für einen Mitglieder-Sonderpreis von

24,- €.

Bestellen Sie noch heute das Jahresabonnement.

Lesen Sie hier den

Brief an alle Mitglieder.

GGG-Mitglieder, die GEMINSAM LERNEN nicht abonnieren, erhalten weiterhin die Verbandsnachrichten GGG-Info im Rahmen ihrer Migliedschaft.

 

Wir trauern um Wolfgang Klafki

images Mit großer Betroffenheit haben wir erfahren, dass Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Klafki am 24. 8 .2016 in Marburg verstorben ist. Er war der GGG über 44 Jahre als Mitglied verbunden. Mit seinem kritisch-konstruktiven erziehungswissenschaftlichen Ansatz hat er Grundlagen für die Pädagogik der einen Schule für Alle geschaffen. Mit seinem bildungspolitischen Engagement hat er die GGG aktiv und sehr wirksam unterstützt. Er wollte, dass die Schüler „ermutigt werden, gerade auch im Zusammenwirken mit anderen, Einfluss auf die Gestaltung der kulturellen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse auszuüben. Schließlich sollen sie erkennen, dass es notwendig ist, sich auch für diejenigen einzusetzen, die aufgrund von Behinderungen oder Benachteiligungen dazu nur teilweise oder gar nicht in der Lage sind. In diesem Sinne ist Bildung ein demokratisches Bürgerrecht und insofern Bildung für alle (…)– und zugleich auf die freie Entfaltung der gesamten Persönlichkeit abzielend, also vielfältige Interessen- und Fähigkeitsentwicklung beinhaltend“.(Laudatio Prof. Dr. Heinz Stübig 2007 zum 80. Geburtstag…)
Damit beschreibt er Emanzipation und Solidarität als zentralen Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule und damit die Grundlage für ein inklusives, demokratisches Schulwesen insgesamt. Angemessen zu verwirklichen ist dies nur in einer Schule, in die Alle gehen!
Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.

Neue Verbandszeitschrift GEMEINSAM LERNEN im Debus Pädagogik Verlag

Wir, die GGG,  haben uns entschlossen, das GGG-Journal in eine zusammen mit dem Wochenschau/Debus Pädagogik Verlag herausgegebene Zeitschrift mit dem Titel GEMEINSAM LERNEN einzubringen. Bundesvorstand (BV), Hauptausschuss (HA) und Mitgliederversammlung (MV) haben das Projekt diskutiert und für gut befunden. Anfang Juli ist das erste Heft von GEMEINSAM LERNEN "Abschied vom Gleichschritt" erschienen. Im Oktober folgte Heft 2 "Vielfalt gestalten", Heft 1/2016 "Individuelle Förderung" ist Anfang Januar 2016 erschienen, Heft 2/2016 "Leistungen ermitteln – Lernen fördern" Anfang April 2016 und Heft 3/2016 "Kompetenzorientierung in der Praxis" am 1. Juli 2016.
Integrierter Bestandteil von GEMEINSAM LERNEN ist das achtseitige GGG-info.

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Wieder ist eine Gesamtschule Schulpreissiegerin

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Die Gesamtschule Barmen in Wuppertal ist Schulpreissiegerin 2015. Bundeskanzlerin Merkel überreichte den mit 100.000 Euro dotierten Preis in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin an die Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern der Gesamtschule Barmen.

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Kennen Sie Klopstock und Hölderlin?

So heißt die Elternglosse im GGG-Journal: Erna Klopstock, pragmatische und erfahrene Mutter zweier schulpflichtiger Kinder, und Julia Hölderlin, junge Mutter, der das alles noch bevorsteht, sind Nachbarinnen und treffen sich öfter auch mal zufällig.

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Die EKS-HH erhält den Deutschen Schulpreis

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Am Freitag, den 6. Juni 2014, erhielt die Erich Kästner-Schule Hamburg den Deutschen Schulpreis.  Wir zitieren aus der Laudatio:

„Die Erich Kästner Schule ist eine der größten allgemeinbildenden Schulen des Landes Hamburg, eine integrierte Langform von der Vorschule bis zum Abitur, deren überzeugendes Schulkonzept über drei Jahrzehnte in einer spannungsvollen und konfliktgeprägten Schulgeschichte immer weiter gewachsen ist. In dieser Schule werden tatsächlich alle willkommen geheißen. Länger und intensiver als jede andere Hamburger Gesamtschule ist hier das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung entwickelt worden und inzwischen eines der prägenden pädagogischen Elemente.

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Jakob-Muth-Preis 2014 vergeben

In einer Festveranstaltung in Hamburg wurden vier Schulen aus Deutschland, darunter die Erich Kästner-Schule Hamburg, mit dem Jakob-Muth-Preis für vorbildlichen inklusiven Unterricht ausgezeichnet. Bildungspolitiker aus den vier Bundesländern sowie Vertreter der Projektträger des Jakob-Muth-Preises trafen auf die vier Schuldelegationen. Jede Schule wurde in einer Laudatio gewürdigt und mit einem Filmporträt anschaulich vorgestellt.

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Viele Schüler erleben Missachtung und Verletzungen

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"Mit durchschnittlich jeder vierten Lehrer-Schüler-Interaktion ist eine Verletzung verbunden." In diese plakative Faustformel fasst Prof. Annedore Prengel das zentrale Ergebnis von INTAKT.

"Selbst-ständig lernen" - Blaue Reihe Heft 60

Allen Interessierten Nutzern stellen wir Heft 60 der Blauen Reihe "Selbst-ständig Lernen" kostenlos als PDF zum Download zur Verfügung.Die Material-CD kann in der GGG-Bundesgeschäftsstelle oder im GGG-Shop bestellt werden.

Auch 2013 ist die beste Schule Deutschlands eine IGS

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"Unsere Schule ist eine Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe - also eine Integrierte Gesamtschule." So steht es auf der Webseite der Anne-Frank-Schule Bargteheide, Hauptpreisträgerin des Deutschen Schulpreises 2013.
Wir gratulieren herzlich.

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GGG Akademie – Stand der Dinge

Nach Diskussionen im Hauptausschuss und der BAG Zukunft hat der Bundesvorstand im Vorfeld der Novembertagung die Länder zur Akademie befragt. Mit Ausnahme von Hessen gab es keine ablehnenden Äußerungen zur vorgestellten Idee und auch auf der Mitgliederversammlung in Wiesbaden wurden keine Gegenstimmen laut. Also hat sich der Bundesvorstand im Januar mit weiteren organisatorischen und logistischen Überlegungen beschäftigt und hat Fragen des Arbeitsaufwands und der Arbeitsteilung in den Blick genommen. Die Vorstellungen wurden weiter konkretisiert und wir sind sicher, dass ein sehr professionelles Angebot daraus entstehen kann.

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Die GGG auf der Didacta

Als Gast am Stand der GEW auf der didacta 2012 in Hannover konnte die GGG, hier Karl-Heinz Uflerbäumer (LV NI, vorne) und Lothar Sack (Bundesvorsitzender), wiederum intensive Gespräche führen und viele Kontakte knüpfen.

GGG - Erklärung zur inklusiven Bildung

Einstimmig beschlossen hat das Plenum des 32. Bundeskongresses der GGG sowie die GGG-Mitgliederversammlung am 17.09.2011 in Hildesheim die folgende Erklärung:

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Nachruf Rainer Domisch

Deutschlands finnischer Bildungspolitiker Rainer Domisch: Mit ihm verstarb eine Hoffnung der deutschen Schule. Er hinterlässt eine Art politisch-pädagogisches Testament.

weiterlesen: TAZ vom 16. August 2011

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Termine Stand: 09.08.2017


17.11.2017: GGG
Bundestagung- Mitgliederversammlung
Frankfurt a.M.

23.-24.02.2018: GGG
HA, Dortmund

21.-22..09.2018: GGG
HA, Frankfurt a.M.

29.09.- 03.10.2018: GGG-HE
25. Klausurtagung in Beatenberg, Schweiz


13.-14.09.2019: Grundschulverband
100 Jahre Grundschule, Frankfurt a.M.

 Achtung neuer Termin!
19.-21.09.2019: GGG

Bundeskongress "50 Jahre GGG"
Gesamtschule Scharnhorst, Dortmund

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