Dienstag, Dezember 12, 2017
   
Text Size

GGG Landesverbände aktuell

NI: Volksbegehren in Niedersachsen für mehr Gesamtschulen

Mit der Bildungspolitik der Landesregierung unzufriedene Eltern, Lehrkräfte und Hochschullehrer haben in Niedersachsen ein Volksbegehren auf den Weg gebracht. Die Initiatoren stammen überwiegend aus dem Kreis derer, die sich im Frühjahr und Sommer 2009 massiv gewehrt und öffentliche Proteste dagegen organisiert haben, dass nun auch an den Integrierten Gesamtschulen (IGS) der Bildungsweg bis zum Abitur um ein Jahr verkürzt wird. Als im Jahre 2003 der 13. Schuljahrgang an den Gymnasien gestrichen wurde, traf das nicht die IGS. Was die Landesregierung und die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP im Niedersächsischen Landtag sechs Jahre später bewogen hat, diesen Schritt nachzuholen, ist nicht deutlich geworden. Die Vermutung, den IGS solle ein vermeintliches Privileg genommen werden, um die überall im Lande zu beobachtende steigende Nachfrage nach Gesamtschulplätzen zu bremsen, ist jedenfalls nicht abwegig. Die inzwischen vorliegenden Ausführungsbestimmungen sehen für die IGS u.a. vor, dass für einen Teil der Schülerschaft der 10. Schuljahrgang Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe ist. Dem anderen Teil ist der Weg zum Abitur nicht verschlossen; er muss aber nach erfolgreichem Abschluss des 10. Schuljahrgangs diesen als Einführungsphase gleichsam wiederholen.

Weiterlesen: NI: Volksbegehren in Niedersachsen für mehr Gesamtschulen

HE: Ende des deutschen Sonderweges

Dr. Joachim Lohmann, ehemaliger Bundesvorsitzender der GGG, ehem. Stadtschulrat in Kiel
und Finanzstaatssekretär in Schleswig-Holstein a.D. analysiert in seinem Artikel
"Ende des deutschen Sonderweges"
die Sekundarstufen I und II und entwickelt einen Vorschlag für ein Strukturkonzept.
Erschienen in "Vorgänge" Heft 4/2009

In seinem Beitrag
"Von der Zweigliedrigkeit zur gemeinsame Schule für alle"
beschreibt er die Zweigliedrigkeit als strategischen Zwischenschritt zu einer gemeinsame Schule für alle.

"Die gemeinsame Schule für alle ist nur über den Weg einer Zweigliedrigkeit durchsetzbar, in der
beide Schulformen zur Hochschulreife führen. Diese Form der Zweigliedrigkeit ist revolutionär,
da sie die abschlussbezogene Diskriminierung der Schulformen beseitigt: beide Schulformen
sind gleichberechtigt. Damit verbessern sich die Einstellungen und Erwartungen von Lehrkräften,
Eltern und Schülerinnen und Schülern", schreibt Lohmann.

BE: Bericht aus Berlin (Februar 2010)

Im Januar hat das Berliner Abgeordnetenhaus mit den Stimmen der rot-roten Koalition die Schulstruktur-Umgestaltung beschlossen: Ab nächstem Schuljahr wird es im Prinzip keine Haupt- und Realschule mehr geben. Sie werden teils zusammengelegt und mit den Gesamtschulen zu "Integrierten Sekundarschulen". Diese stehen grundsätzlich allen Schülern offen und führen zu allen Abschlüssen (einschl. Abitur). Allerdings ist nur für wenige dieser Schulen die

Weiterlesen: BE: Bericht aus Berlin (Februar 2010)

NI: Fortbildungstagung 2010

für Gesamtschulen im Entstehen und Planungsgruppen neuer Gesamtschulen in Niedersachsen

im Hotel Esplanade, Bahnhofstraße 8, 31542 Bad Nenndorf

Beginn: 19. Februar 2010, 16.30 Uhr
Ende: 20. Februar 2010, 16.00 Uhr

Ablauf:
Freitag, 19.Febraur 2010

16.30 Uhr Eröffnung, Begrüßung, Information und Austausch über Fragen zur Einführung von „I8“
18.30 Uhr Abendessen
19.30 Uhr Vorbereitung Vorstellung neuer Gesamtschulen,

Verabredungen für ein Netzwerk neuer Gesamtschulen

Samstag, 20. Februar 2010

09.00 Uhr Vorstellung der Schulpräsentationen
11.00 Uhr Worksshops
Themen:
- Differenzierung
- Lernentwicklungsberichte
- Ganztagsentwicklung
- Schulsozialarbeit
13.00 Uhr Mittagessen
14.00 Uhr Ermittlung des Bedarfes an weiterer Beratung- bzw. Fortbildung, Feedback, Abschluss
15.30 Uhr Kaffee
16.00 Uhr Ende der Tagung

NW: Wahlkampf in NRW: Dino gegen rote Karte

In drei Monaten wird im größten Bundesland gewählt und mehr als jemals zuvor wird an Rhein und Ruhr die Schule der Zukunft verhandelt. Ein wunder Punkt von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU): Vertritt er sonst den linken Flügel seiner Partei, ist er in der Schulfrage doch stockkonservativ. Die CDU jedenfalls hält in Nordrhein-Westfalen stramm am gegliederten Schulsystem fest.

Die Bildung könnte in NRW nun zu einem vergleichbar umstrittenen Objekt werden wie in Hamburg. Denn die Opposition will statt der vielen kleinen schwarz-gelben Reformen der vergangenen Jahre den großen Umschwung: SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft (SPD) fordert einen radikalen Umbau der Bildungsstätten zu einer Gemeinschaftsschule für alle Schüler bis zur zehnten Klasse. In den 1970er-Jahren war die SPD mit dieser Idee noch an der Wahlurne gescheitert - nun glaubt sie eine Mehrheit hinter sich zu haben. "Ministerpräsident Rüttgers ist in seiner eigenen Partei längst zum ideologischen Dinosaurier der Schulpolitik geworden", so Kraft.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag von Annika Joeres in der FR vom 13.02.2010.

HH: Kampf um Schulprivilegien

Das Hamburger Bildungsbürgertum lehnt die Schulstrukturreform in der Hansestadt ab. Aus Eigennutz, meint Katja Irle in ihrer Analyse in der Frankfurter Rundschau.

Die vollständige Analyse finden Sie hier: Frankfurter Rundschau vom 28.01.2010

HE: Die Zukunft gehört den Neuen








Die Zukunft gehört den Neuen
Führungskräftegewinnung – Professionalisierung – Vernetzung
für Schulen des gemeinsamen Lernens

Eine Initiative der GGG-Hessen zur Gewinnung und Fortbildung von
Führungskräftenachwuchs auf mittlerer und oberer Leitungsebene

vorgestelt von ASSE
Associated Senior School Experts

Experten für Schulentwicklung unterstützen Gesamtschulen

 

HE: 40 Jahre Gesamtschulen in Hessen

  – mit einer Vorgeschichte von weiteren 20 Jahren seit der Landesgründung

Dieser Rückblick in Form einer Datensammlung möge dazu beitragen, den Mut der Einzelschulen zu stärken, ihre Weiterentwicklung zu Schulen des kompetenzorientierten individuellen Lernens selbst zu verantworten.
Die Energie dazu ist bei vielen integrierten Gesamtschulen vorhanden und könnte das große Ziel unterstützen, kein Kind mehr zurückzulassen.
Dr. Ursula Dörger

Von 1980 Dezernentin für Gesamtschulentwicklung am Hessischen Institut für Bildungsplanung und Schulentwicklung (HIBS)
1992 – 2007 für IGS zuständige Referatsleiterin im Heesischen Kultusministerium (HKM)

- zum Bestellformular

HE: Stellungnahme der GGG zum IQ-Jahresbericht Schulinspektion

zum Bericht >>

Die Stellungnahme der GGG konzentriert sich auf die zu ziehenden Schlussfolgerungen und anzustrebenden Perspektiven.

HE: OECD - PISA Deutschland

PISA E Studie 2006 u.a. OECD - PISA Deutschland
"PISA 2006 in Deutschland: Die Kompetenzen der Jugendlichen im dritten Ländervergleich", Nov. 2008
IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften der Universität Kiel

HH: Der Bildungsplan für die Stadtteilschule

Informations- und Diskussionsveranstaltung

Freitag, 05. Februar 2010
15-18 Uhr
Gesamtschule Allermöhe
Margit-Zinke-Straße 7-11, 21035 Hamburg

Mit der Veranstaltung möchte die GGG gemeinsam mit dem Landesinstitut eine Möglichkeit bieten, sich kritisch-konstruktiv in den Gestaltungsprozess der Schulreform mit dem Erfahrungsschatz der Gesamtschulen einzumischen. In den Workshops werden die GestaltungsreferentenInnen des LI die jeweiligen Rahmenpläne vorstellen – FachkollegenInnen aus Gesamtschulen werden diese kritisch gegenlesen und kommentieren. Die Diskussion in den Workshops soll dem LI als Rückmeldung dienen und den KollegenInnen der zukünftigen Stadtteilschulen eine Möglichkeit zur Mitgestaltung der Rahmenpläne bieten.

Hinweis: Die Entwürfe für die Rahmenpläne des neuen Bildungsplans können unter http:/www.li-hamburg.de/publikationen/publikationen.Bild/herunter geladen werden.

Weiterlesen: HH: Der Bildungsplan für die Stadtteilschule

NW: Ein Grund zum Feiern!

images

40 Jahre Gesamtschule in NRW! 1969 wurden in NRW die ersten sieben Gesamtschulen gegründet. Heute gibt es 220 Gesamtschulen in NRW, die von mehr als 233.000 Schülerinnen und Schülern besucht werden.

Weiterlesen: NW: Ein Grund zum Feiern!

BE: Bericht aus Berlin (November 2009)

Die Diskussion um die (Zwei-)Gliedrigkeit der Berliner Schule hat ihre Fortsetzung in einem Gesetzesentwurf aus dem Hause Zöllner gefunden, der derzeit vom Parlament beraten wird. Die Zweite Lesung soll im Dezember stattfinden, die Dritte und abschließende im Januar 2010. Durch die parlamentarische Anhörung am 05. Oktober – wieder unter Beteiligung der GGG – war etwas Verunsicherung in die Debatte gekommen; es schien für einen Moment so, als ob das

Weiterlesen: BE: Bericht aus Berlin (November 2009)

HE: Zukunft der Gesamtschule

In Hessen dürfen künftig nur noch dreizügige Gesamtschulen starten, in Niedersachsen wird das Abitur auch an Gesamtschulen demnächst bereits nach 12 Jahren abgelegt und in Nordrhein-Westfalen sollen weitere Gesamtschulen nur genehmigt werden, wenn unter den angemeldeten Kindern mindestens ein Drittel eine Gymnasialempfehlung hat. "Stehen die Gesamtschulen in Deutschland vor dem Aus?" fragt Professor. Dr. Valentin Merkelbach, emeritierter Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, in seinem Beitrag unter dem Titel "Hat die Gesamtschule überhaupt noch eine Zukunft? - Eine Bestandsaufnahme".

Weiterlesen: HE: Zukunft der Gesamtschule

BE: "Partizipation und Verantwortung" Berliner GGG Tag 2010

Partizipation und Verantwortung
Berliner GGG-Tag 2010

in Zusammenarbeit mit dem Grundschulverband
und der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädgogik

am Freitag, dem 4. Juni 2010
Wilhelm-von-Humboldt-Gemeinschaftsschule
Gudvanger Straße 20, 10439 Berlin (Prenzlauer Berg)
Teilnahmebeitrag: 20 € (Mitglieder 10 €)

BE: "Vom unterrichtet Werden zum Lernen" Berliner GGG Tag 2009

Vom unterrichtet Werden zum Lernen
Berliner GGG-Tag 2009

am Freitag, dem 13. Nov. 2009
Fritz-Karsen-Schule
Berlin – Britz
Onkel-Bräsig-Str. 76/78
Teilnahmebeitrag: 20 € (Mitglieder 10 €)

Weiterlesen: BE: "Vom unterrichtet Werden zum Lernen" Berliner GGG Tag 2009

HB: Kongress "Eine Schule für alle"

Der Kongress "Eine Schule für alle" findet am Samstag, 14. November 2009 ab 10:00 Uhr in Bremerhaven statt (genauer Ort wird noch bekannt gegeben).

Programm:
10:00 Uhr "Eine Schule für alle" in Bremerhaven - Referat von Prof. Dr. Ulf Preuss-Lausitz (TU Berlin, Fachgebiet Schulpädagogik)

11:30 Uhr Wie funktioniert "Eine Schule für alle" tatsächlich? - Workshops für Eltern, Pädagogen und andere Interesierte

14:00 Uhr Wie setzen wir "Eine Schule für alle" politisch durch? - Podiumsdiskussion

15:30 Uhr - Internationale Entwicklungen - Chancen für Bremerhaven - Referat von Marianne Demmer (Stellvertretende Bundesvorsitzende der GEW)

Kontakt:
Bremerhavener Bündnis - c/o GEW Stadtverband Bremerhaven
Hinrich-Schmalfeldt-Straße 31b - 27576 Bremerhaven
Telefon: 0471 941 35 40
Email: Bremerhaven(at)gew-hb.de

NW: Landeskongress und Mitgliederversammlung 2009

"Grundschule und Gesamtschule" - Landeskongress und Mitgliederversamlung am 07.11.2009 in der Gesamtschule Fröndenberg

Die reichhaltigen Erfahrungen der Grundschulen (und der Primarstufe in der Laborschule) mit einem Unterricht, der innerhalb der Lerngruppe differenziert, individuell fördert und zugleich integriert, stehen in starkem Kontrast zu Aussagen der Landesregierung, in denen immer wieder das hierarchisch gegliederte Schulwesen propagiert wird. Die GGG NRW wird daher ihren Jahreskongress 2009 unter das Thema "Grundschule und Gesamtschule" stellen.

Weiterlesen: NW: Landeskongress und Mitgliederversammlung 2009

BE: Bericht aus Berlin (August 2009)

Die bildungspolitische Debatte um den Schulstruktur-Umbau in Berlin geht in die nächste Runde. Dabei ergeben sich interessante Gegensätze und Gemeinsamkeiten. In der Presse kann man häufig lesen, dass hier Interessengegensätze von SPD und Linken aufeinanderstoßen. Die Wirklichkeit ist komplizierter. Da beschließt der SPD-Landesparteitag am 17.

Weiterlesen: BE: Bericht aus Berlin (August 2009)

BE: Bericht aus Berlin (Mai 2009)

Die Diskussion (genauer das "Rumgeeiere") um die (Zwei-)Gliedrigkeit geht weiter: Im Februar hat Senator Zöllner seinen Vorschlag zur Weiterentwicklung der Berliner Schulstruktur in den Senat eingebracht. Dieser Vorschlag ist dann mit einigen Änderungen dem Parlament vorgelegt worden. Es finden sich folgende Passagen nebeneinander (Fallen denn

Weiterlesen: BE: Bericht aus Berlin (Mai 2009)

BE: Stellungnahme der GGG Berlin zur Mitteilung des Senats vom 11.02.2009

Stellungnahme zur Mitteilung des Senats an das Abgeordnetenhaus über die Weiterentwicklung der Berliner Schulstruktur vom 11. Februar 2009

Die GGG-Berlin begrüßt, dass in die bildungspolitische Debatte neben der Verbesserung der Lernkultur nunmehr auch die Strukturfrage einbezogen wird. Auch die Vorschläge zur Diskussion zu stellen, sehen wir positiv und beteiligen uns mit dieser Stellungnahme daran.

Weiterlesen: BE: Stellungnahme der GGG Berlin zur Mitteilung des Senats vom 11.02.2009

NW: Fachtagung "Eine Schule für alle"

Fachtagung "Eine Schule für alle" - Schule der Zukunft auch für das Ruhrgebiet

Samstag 21.3.2009, 10-16 Uhr
VHS-Essen
Burgplatz 1
45127 Essen

Veranstalter: NRW-Bündnis: Eine Schule für alle
gemeinsam mit: GEW-Stadtverband Essen, DKSB Landesverband NRW e.V., LAGA NRW, Aktion Menschenstadt
in Kooperation mit der VHS-Essen

BE: Bericht aus Berlin (Februar 2009)

Nun ist er als Senatvorlage da, der offizielle Vorschlag des Senators für die "Weiterentwicklung der Berliner Schulstruktur"; Ende März / Anfang April ist mit der parlamentarischen Entscheidung zu rechnen. Sehr viel Zeit für Änderungen ist nicht mehr. Diese wären dringend erforderlich!

Weiterlesen: BE: Bericht aus Berlin (Februar 2009)

Termine Stand: 09.08.2017


17.11.2017: GGG
Bundestagung- Mitgliederversammlung
Frankfurt a.M.

23.-24.02.2018: GGG
HA, Dortmund

21.-22..09.2018: GGG
HA, Frankfurt a.M.

29.09.- 03.10.2018: GGG-HE
25. Klausurtagung in Beatenberg, Schweiz


13.-14.09.2019: Grundschulverband
100 Jahre Grundschule, Frankfurt a.M.

 Achtung neuer Termin!
19.-21.09.2019: GGG

Bundeskongress "50 Jahre GGG"
Gesamtschule Scharnhorst, Dortmund

Login Form