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GGG-Bundeskongress 2013 - Nachlesen / Materialien

33. GGG-Bundeskongress 2013
"Wände einreißen"
Freitag, 22.11.2013, bis Samstag, 23.11.2013, Laborschule Bielefeld

Informative Hospitationen, eine tolle Atmosphäre in der Kongress-Schule, ein unterhaltsamer, motivierender Vortrag, produktive  AGs und eine spannende Podiumsdiskussion: Mehr als 160 Teilnehmer/innen waren in die LS und OS nach Bielefeld gekommen und äußerten sich begeistert und zufrieden. Der Kongress hat vielen Mut gemacht, weiterhin  Wände einzureißen oder endlich damit zu beginnen, in der Schule und in den eigenen Köpfen.

Wir bedanken uns bei den Hospitationsschulen für die Bereitschaft, ihre Kompetenz den Kongressteilnehmer/innen zur Verfügung zu stellen.
Wir danken den beiden Kongress-Schulen für die tolle Organisation und Zusammenarbeit, den AG-Leiter/innen, den Referenten und Teilnehmern der Podiumsdiskussion für ihre engagierten Beiträge. Unser Dank gilt auch den Teilnehmer/innen für die positive Resonanz und die Anregungen auf den Rückmeldebögen.

 

Materialien zum kostenlosen Download

Presseecho
Wie Räume das Lernen erleichtern - NW      
wdr1 Lokalzeit OWL
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GGG-Bundeskongress 2013

LOTHAR SACK

Wände einreißen

Barrieren beseitigen – Grenzen überwinden

Was haben sich die Organisatoren des GGG-Bundeskongresses 2013 bei diesem Titel gedacht? Das ist ganz einfach:

Wir waren seit einiger Zeit mit der Laborschule / dem Oberstufenkolleg als Tagungsort im Gespräch – und da liegt es nahe, die nicht alltägliche Architektur und Raumgestaltung dieser Schulen zu thematisieren: keine Klassenräume, dafür große Flächen durch Möblierung und Stellwände gegliedert und trotzdem – manche sagen, genau deshalb – leise und konzentriert. Wenn wir dort eine Tagung machen, dann nicht ohne Aufforderung an die Besucher, es mit einer anderen, offeneren Architektur zu versuchen oder sie sich wenigstens vorzustellen, gewissermaßen als ersten Schritt. Dann muss man wohl Wände einreißen. Etliche Schulen haben dies bereits getan, es seien hier nur die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden mit ihren Jahrgangstreffs oder die Sekundarschule Bürglen mit ihrem Schüler-/Lehrerbüro genannt. Natürlich gibt es auch Schulbauten, bei denen weniger oder gar nichts abzureißen ist, mit denen man gut leben kann: z. B. die Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen, die ev. Gesamtschule in Gelsenkirchen und eben die Laborschule. Dort haben störende reale Wände nie so richtig existiert, vermutlich weil sie in den Köpfen der Planer bereits eingerissen wurden.

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