Donnerstag, November 23, 2017
   
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Bundesveranstaltungen

GGG-Bundestagung 2017

Bundestagung 2017 Plakat

 

 

 

Die Bundestagung 2017 findet in Zusammenarbeit mit der GGG-Hessen im Rahmen der Woche der Gesamtschule in Frankfurt am Main statt. U.a. können am Donnerstag, 16. Nov., Frankfurter Gesamtschulen besucht werden. Die Herbsttagung selbst mit anschließender Mitgliederversammlung ist am Freitag, 17. Nov.

 

Tagungs-Anmeldung
Woche der Gesamtschule
Schulbesuche am Donnerstag
Hotel-Kontingent

Einladung zur GGG-Bundestagung am 17. November 2017

Frankfurt a. Main,
Paul-Hindemith-Schule (PHS),
Schwalbacher Str. 71-77

„Demokratie offensiv leben-
unsere Antwort auf aktuelle Herausforderungen!“Woche der Gesamtschule Übersicht

Einladung
Plakat
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Programm

Unter den Gefährdungen der Demokratie sind zur Zeit Extremismus und Populismus im besonderen Fokus. Sie leben von Vereinfachung und Verkürzung, setzen auf Ab- und Ausgrenzung, reflektieren ihr Weltbild nicht und stellen es über das anderer. Diesen aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen muss sich auch die Schule stellen, insbesondere dann,
wenn sie sich als demokratiestiftend und inklusiv versteht.

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GGG-Kongress "Kulturelle Vielfalt – der Schlüssel zur Welt"

Der 34. Bundeskongress der GGG unter dem Motto
"Kulturelle Vielfalt – der Schlüssel zur Welt"
fand vom
12.-14.11.2015 in der Oberschule am Leibnizplatz in Bremen statt.

Bereits am Donnerstagabend trafen sich über 20 Kongressbesucher und Mitglieder der GGG-Bremen im historischen bremischen Ratskeller zum gemütlichen Auftakt.
Freitag früh um 9.00 Uhr begann die Arbeit: in 8 bremischen Oberschulen konnten die Besucher deren Umsetzung von Aspekten des Kongressthemas kennenlernen. Bevor diese Themen dann am Nachmittag in Workshops vertieft wurden, fand zunächst die Eröffnung in der Oberschule am Leibnizplatz(OSL) statt – im Theater der Bremer Shakespeare Company, die seit 1991 in den Gebäuden der OS beheimatet ist. Nach einem musikalischen Auftakt mit dem Chores des 12. Jahrgangs begrüßte Schulleiter Hamid Frizi die ca. 100 Kongressteilnehmer/innen. Er schilderte die vielfältigen Wandlungen der Schule an diesem Standort seit der Gründung als Oberschule vor über 100 Jahren, dann Oberrealschule, Gymnasium nach dem 2.Weltkrieg und seit 1991 Gesamtschule, und nun wieder Oberschule am Leibnizplatz – ein Abbild der vielfachen Wandlungen der bremischen Schullandschaft und Bildungspolitik. Deren aktuelle Absichten und Zukunft stellte die Bildungssenatorin, Dr. Claudia Bogedan, in ihrem Grußwort ausführlich dar und betonte die wesentlichen Momente des „Bremer Schulfriedens“ von 2007, der neben den Gymnasien nur noch Oberschulen vorsieht. Die Gymnasien sind seitdem verpflichtet, alle aufgenommenen Schüler zu behalten und zu einem Abschluss zu führen.
Nach der offiziellen Kongresseröffnung durch den Bundesvorsitzenden Lothar Sack stellte Prof. Dr. Rolf Werning in seinem Vortrag die Bedingungen und Ergebnisse einer inklusiven Beschulung auch aus internationaler Sicht dar. Einmal mehr betonte er die sozial selektive und benachteiligende Wirkung frühzeitiger Aufteilungen, die z.B. auch in der Hattie-Studie deutlich benannt, allerdings bei deren Rezeption in Deutschland meist verschwiegen werden. Inklusiver Unterricht wird dann erfolgreich für alle, wenn Regel(Fach)lehrer und Sonderpädagogen in multiprofessionellen Teams diesen gemeinsam planen und vorbereiten. Bloße Anwesenheit und adhoc-Unterstützung im Unterricht – „Flüster- oder Schäferhund“-Pädagogik - verhindern eine inklusive Sicht und erfolgreiches Lernen aller Kinder.

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Was integrierte Schulen können

Ergebnisse der prozessbegleitenden Schulforschung aus der wissenschaftlichen Begleitung der Pilotphase Gemeinschaftsschule Berlin 

Vortrag von Ulrich Vieluf (Hamburg) am 15.11.2014 anlässlich der GGG-Bundesarbeitstagung in der IG-Mannheim-Herzogenried

Die insgesamt sehr gelungene wissenschaftliche Begleitung liefert erstaunlich positive Ergebnisse. Sie konzentriert sich auf die Sekundarstufe I, die in Berlin mit Jahrgang 7 beginnt. Untersucht wurde bisher ein Schüler-Jahrgang mit drei Lernstands-Erhebungen: Anfang Jg.7 (2009), Anfang Jg. 9 (2011) und Ende Jg. 10 (2013) in den Lernbereichen Lesen, Orthografie, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften.

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GGG-Bundeskongress 2013 - Nachlesen / Materialien

33. GGG-Bundeskongress 2013
"Wände einreißen"
Freitag, 22.11.2013, bis Samstag, 23.11.2013, Laborschule Bielefeld

Informative Hospitationen, eine tolle Atmosphäre in der Kongress-Schule, ein unterhaltsamer, motivierender Vortrag, produktive  AGs und eine spannende Podiumsdiskussion: Mehr als 160 Teilnehmer/innen waren in die LS und OS nach Bielefeld gekommen und äußerten sich begeistert und zufrieden. Der Kongress hat vielen Mut gemacht, weiterhin  Wände einzureißen oder endlich damit zu beginnen, in der Schule und in den eigenen Köpfen.

Wir bedanken uns bei den Hospitationsschulen für die Bereitschaft, ihre Kompetenz den Kongressteilnehmer/innen zur Verfügung zu stellen.
Wir danken den beiden Kongress-Schulen für die tolle Organisation und Zusammenarbeit, den AG-Leiter/innen, den Referenten und Teilnehmern der Podiumsdiskussion für ihre engagierten Beiträge. Unser Dank gilt auch den Teilnehmer/innen für die positive Resonanz und die Anregungen auf den Rückmeldebögen.

 

Materialien zum kostenlosen Download

Presseecho
Wie Räume das Lernen erleichtern - NW      
wdr1 Lokalzeit OWL
- bitte dort auf KOMPAKT klicken

 

GGG-Bundeskongress 2013

LOTHAR SACK

Wände einreißen

Barrieren beseitigen – Grenzen überwinden

Was haben sich die Organisatoren des GGG-Bundeskongresses 2013 bei diesem Titel gedacht? Das ist ganz einfach:

Wir waren seit einiger Zeit mit der Laborschule / dem Oberstufenkolleg als Tagungsort im Gespräch – und da liegt es nahe, die nicht alltägliche Architektur und Raumgestaltung dieser Schulen zu thematisieren: keine Klassenräume, dafür große Flächen durch Möblierung und Stellwände gegliedert und trotzdem – manche sagen, genau deshalb – leise und konzentriert. Wenn wir dort eine Tagung machen, dann nicht ohne Aufforderung an die Besucher, es mit einer anderen, offeneren Architektur zu versuchen oder sie sich wenigstens vorzustellen, gewissermaßen als ersten Schritt. Dann muss man wohl Wände einreißen. Etliche Schulen haben dies bereits getan, es seien hier nur die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden mit ihren Jahrgangstreffs oder die Sekundarschule Bürglen mit ihrem Schüler-/Lehrerbüro genannt. Natürlich gibt es auch Schulbauten, bei denen weniger oder gar nichts abzureißen ist, mit denen man gut leben kann: z. B. die Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen, die ev. Gesamtschule in Gelsenkirchen und eben die Laborschule. Dort haben störende reale Wände nie so richtig existiert, vermutlich weil sie in den Köpfen der Planer bereits eingerissen wurden.

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