Montag, August 21, 2017
   
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AK-Thema zur Bildungspolitik

Die Abkehr vom Gießkannenprinzip

Bedarfsgerechte Personalzuweisung an Schulen

Nach wie vor ist der soziale Hintergrund eine zentrale Einflussgröße des schulischen Erfolges sowie der Bildungs- und Berufskarrieren von Kindern und Jugendlichen. Dabei stehen Schulen vor sehr unterschiedlichen Ausgangslagen und Pädagogischen Herausforderungen hinsichtlich der sozialen Zusammensetzung ihrer Schülerschaft und des sozialen Umfeldes.

Wir Veranstalter sind der Auffassung, dass diese ungleichen Ausgangslagen bei der Schulfinanzierung gezielt berücksichtigt werden müssten, anstatt Schulen grundlegend nach dem Gießkannenprinzip zu fördern.

Deshalb wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, ob und wie ungünstige Ausgangslagen von Schülerinnen und Schülern bei der Zuteilung von Lehrpersonal an Schulen berücksichtigt werden können, damit Unterricht und Lernen an ihren individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten ausgerichtet werden können.

Diskutieren wollen wir einen "Sozialindex" zum Ausgleich von Benachteiligungen.

Datum: Donnerstag, 21. April 2016, 18 - 20 Uhr

Ort : Arbeitskammer des Saarlandes, Fritz-Dobisch-Str. 6-8, Saarbrücken
Anmeldung per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

Die saarländische Gemeinschaftsschule – Zwischenbilanz und Perspektiven

Kooperationveranstaltung der Arbeitskammer des Saarlandes, der GEW Saarland, der GGG Saarland und der Landeselterninitiative für Bildung.

Dienstag, 26. Januar 2016, 18.00 bis 20.00 Uhr
Großer Saal der Arbeitskammer des Saarlandes
Fritz Dobisch-Straße 6-8
66111 Saarbrücken

Den Impulsvortrag wird Prof. em. Dr. Klaus-Jürgen Tillmann halten,
Statements aus der Gemeinschaftschule kommen von 
Sara Reinert, GemS Freisen und Günther Clemens, GemS Gersheim,
anschließend findet eine gemeinsame Diskussionsrunde statt.

Immer mehr Bundesländer gehen den Weg eines zweigliedrigen Schulsystems aus Gymnasium einerseits und einer Schule des längeren gemeinsamen Lernens für alle Kinder und mit allen Abschlüssen andererseits. Das Saarland vollzieht diese Entwicklung mit der Einführung der Gemeinschaftsschule, die sich nun in ihrem vierten Jahr befindet.

Angesichts der in den letzten Jahren gestiegenen Nachfrage nach gymnasialen Bildungsgängen wird die Attraktivität der Gemeinschaftsschule unter anderem davon abhängen, ob und wie sie es schafft, Schülerinnen und Schüler erfolgreich in neun Jahren zum Abitur zu führen. Die Frage der Oberstufenentwicklung bildet dabei ein wesentliches Kriterium, das bereits jetzt für viele Eltern und Kinder entscheidungsrelevant ist. Die pädagogischen und didaktischen Weichenstellungen sowie deren Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches längeres gemeinsames Lernen und Miteinander aller Kinder und Jugendlichen, gleich welchen Abschluss sie letztlich anstreben, müssen indes schon in der Sekundarstufe I erfolgen. Dem gelingenden Umgang mit fachleistungsspezifischer und sozialer Heterogenität in der Schulgemeinschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Im Mittelpunkt des AK-Themas steht die Frage, welche Bedingungen und Kriterien notwendig und tatsächlich sinnvoll sind, damit sich die Gemeinschaftsschule als gleichwertige, aber profilspezifische Säule neben dem Gymnasium nachhaltig etablieren kann? Davon ausgehend wollen wir Bilanz ziehen, welche Schritte bisher unternommen worden sind. Zugleich sollen Perspektiven für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Gemeinschaftsschule diskutiert werden. 

GGG-Saarland Termine

08.-09.09.2017: GGG
HA, Frankfurt a.M.

30.09.- 04.10.2017: GGG-HE
24. Klausurtagung in Beatenberg, Schweiz

17.11.2017: GGG
Bundestagung - Mitgliederversammlung
Frankfurt a.M.

 

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