Dienstag, März 28, 2017
   
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Veranstaltungen

BE: Berliner Schulbesuchstage 2014

vom 17. bis 19. Februar 2014

Was Schulen des gemeinsamen Lernens zu bieten haben
Berliner Schulen stellen ihre Konzepte und ihre Praxis vor.

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Anmeldung war bis 9. Febr. möglich.

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GGG-Bundeskongress 2013

LOTHAR SACK

Wände einreißen

Barrieren beseitigen – Grenzen überwinden

Was haben sich die Organisatoren des GGG-Bundeskongresses 2013 bei diesem Titel gedacht? Das ist ganz einfach:

Wir waren seit einiger Zeit mit der Laborschule / dem Oberstufenkolleg als Tagungsort im Gespräch – und da liegt es nahe, die nicht alltägliche Architektur und Raumgestaltung dieser Schulen zu thematisieren: keine Klassenräume, dafür große Flächen durch Möblierung und Stellwände gegliedert und trotzdem – manche sagen, genau deshalb – leise und konzentriert. Wenn wir dort eine Tagung machen, dann nicht ohne Aufforderung an die Besucher, es mit einer anderen, offeneren Architektur zu versuchen oder sie sich wenigstens vorzustellen, gewissermaßen als ersten Schritt. Dann muss man wohl Wände einreißen. Etliche Schulen haben dies bereits getan, es seien hier nur die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden mit ihren Jahrgangstreffs oder die Sekundarschule Bürglen mit ihrem Schüler-/Lehrerbüro genannt. Natürlich gibt es auch Schulbauten, bei denen weniger oder gar nichts abzureißen ist, mit denen man gut leben kann: z. B. die Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen, die ev. Gesamtschule in Gelsenkirchen und eben die Laborschule. Dort haben störende reale Wände nie so richtig existiert, vermutlich weil sie in den Köpfen der Planer bereits eingerissen wurden.

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GGG-Bundesarbeitstagung 2012 - ein voller Erfolg!

Über 160 Teilnehmer/innen haben die Bundesarbeitstagung 2012 zur Fortbildung genutzt. Die ersten Rückmeldungen sind durchweg positiv, die Rückmeldebögen werden derzeit ausgewertet, kritische Hinweise, Verbesserungsvorschläge und natürlich positive Rückmeldungen sind uns auch darüber hinaus jederzeit willkommen.

Wir danken für die Teilnahme und das Vertrauen und hoffen, viele Teilnehmer/innen beim Bundeskongress im November 2013 (der genaue Termin steht noch nicht fest) in der Laborschule in Bielefeld wieder begrüßen zu können.

Sukzessive stellen wir an dieser Stelle Scripte und Materialien zur Verfügung:

Bundesarbeitstagung am 23./24. November 2012 in der IGS Kastellstraße Wiesbaden

Kompetenzorientierung – ein Thema, das viele Schulen und Lehrer/innen umtreibt. Von einem Paradigmenwechsel ist die Rede. Manche Frage stellt sich und es gibt einen Rattenschwanz weiterer Begriffe, die am Wort (und am Begriff) Kompetenz hängen – und weitere Fragen nach sich ziehen: Da gibt es verschiedene (konkurrierende) Kompetenzbegriffe. Welcher ist der „richtige“? Die PISA-Studien sind „kompetenzbasiert“. Der europäische Referenzrahmen für das Sprachen-Lernen hat in Form der Kompetenzraster Einzug in den Unterricht, zumindest in die (kompetenzorientierten) Lehrpläne und Lehrbücher gehalten. Die (kompetenzorientierten) Bildungsstandards des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) (und der KMK) – die für das Abitur stehen kurz vor der Veröffentlichung, sie werden die Einheitlichen Prüfungsanforderungen (EPA) ablösen – stützen sich sowohl auf PISA (Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften) als auch auf den Europäischen Referenzrahmen (Fremdsprachen) – und sind nicht ohne weiteres kompatibel. Die KMK – an der Aufrechterhaltung des gegliederten Schulsystems orientiert – verlangt Regelstandards. Was habe diese noch mit dem Klieme-Gutachten und seinen Mindeststandards zu tun? Die Schüler/innen werden in die Vergleichsarbeiten (VERA) und zentrale Prüfungen etwas für den mittleren Schulabschluss geschickt. Und die Schulen sollen aus den (kompetenzorientierten) (Rahmen-)Lehrplänen schulinterne Curricula machen und sich um eine kompetenzorientierte Leistungsbewertung kümmern.Was kommt schließlich von der ganzen Diskussion in den Schulen, bei Schüler/innen und Lehrer/innen an, was ändert sich beim Lernen und Unterrichten? Was hilft es vor Ort, dass mittlerweile ein erheblicher „kompetenorientierter“ Wissenschaftsapparat eingerichtet wurde?
Solchen Fragen wollen wir bei der Bundesarbeitstagung nachgehen.

Wir haben uns entschlossen, das bereits zweimal praktizierte Format der Bundesarbeitstagung auch diesmal beizubehalten.
Die Tagung gliedert sich inhaltlich in drei Abschnitte:
1. die Schul-Präsentationen
2. die Arbeitsgruppen
3. das abschließende Referat
Die Schul-Präsentationen dienen dazu, die in den Arbeitsgruppen vortragenden Schulen vorzustellen. Zwei der Schulen stellen sich ausführlicher im Plenum vor. In den anschließenden Kurzpräsentationen haben die übrigen Schulen Gelegenheit sich darzustellen und dabei den Stellenwert des Themas zu beleuchten, das in der AG ausführlicher behandelt wird. Diese Kurzpräsentationen erfolgen in zwei Durchgängen. Jeder Teilnehmer hat so Gelegenheit, sich über vier Schulen zu informieren: die bei den im Plenum vorgestellten Schulen und die beiden Schulen aus den Kurzpräsentationen.
Die Arbeitsgruppen behandeln das angekündigte Thema, ohne dass auf die Verankerung des Themas in der Schule noch in besonderer Weise eingegangen werden muss (siehe Schul-Präsentationen). Die Arbeitsgruppen behandeln das Thema mit unterschiedlichem Entwicklungsstand:
A (Aufbruch): Die Schule (der/die Referent/inn/en) ist (sind) dabei, in das Thema einzusteigen. Im Vordergrund stehen Fragen wie: Welche Probleme veranlassen uns zu dieser Aktivität? Was versprechen wir uns davon? Welche Widerstände hat es gegeben, gibt es? Gibt es Vorbilder? Welche? Wo erhält man Informationen? Welche neuen Ideen haben wir? Welche Erfahrungen liegen bereits vor?
E (Etablierung): Es gibt mind. 3 Jahre eigene Erfahrungen mit dem Thema. An der schulischen Etablierung wird gearbeitet.
R (Routine): Mit dem Thema liegen langjährige Erfahrungen vor. Es gibt ein elaboriertes Konzept, das fester Bestandteil der schulischen Arbeit ist.
G (Grundsätzliches): Grundsätzliche Überlegungen zu dem Thema, Zusammenfassung von Erfahrungen an der eigenen und anderen Schule(n).
Die Arbeitsgruppen werden in zwei gleichartigen Durchgängen (Freitagnachmittag und Samstagvormittag) durchgeführt. Jede/r Teilnehmer/in hat so Gelegenheit, an zwei verschiedenen Arbeitsgruppen teilzunehmen.
Ergänzend wollen wir wieder verstärkt in die Elternarbeit einsteigen und werden hierzu ein Seminar anbieten. Es kann künftig Standardbestandteil jeder Tagung werden.

Die Bundesarbeitstagung schließt mit einem Vortrag: Barbara Asbrand und Matthias Martens von der Frankfurter Universität werden etwas Licht und Ordnung in die Vielfalt der Begrifflichkeiten bringen, die sich um die Komptenzorientierung ranken. Den Tagungsabschluss bildet ein kurzes Plenum. Danach findet dann die Mitgliederversammlung statt.

Wir hoffen auf einen erfolgreichen Tagungsverlauf und freuen uns auf die IGS Kastellstraße.



Programm (Stand: 05.11.2012):

Freitag, 23. November 2012
ab 11.30
Ankommen bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen
12:00-12:10
Begrüßung Bettina von Haza-Radlitz, IGS Kastellstraße
Lothar Sack, Bundesvorsitzender GGG
12:10-13:00
Die Max-Brauer-Schule Hamburg Barbara Riekmann,
Max-Brauer-Schule
13:30-13:30
Pause
13:40-14:30
Die IGS Kastellstraße Bettina von Haza-Radlitz u.a.,
IGS Kastellstraße
14:40-15:00
15:10-15:30
Schulpräsentationen
(zwei Durchgänge)

Die Schulen, die Arbeitsgruppen
anbieten, stellen ihr Konzept vor,
in das sich das AG-Thema einbettet.
15:30-16:00
Pause
16:00-18:00
Arbeitsgruppen I (Erster Durchgang)
ab 18:00
Gelegenheit zum Abendessen und anschließend zu persönlichen
Gesprächen in angenehmer Atmosphäre
Samstag, 24. November 2012
09:00-11:00
Arbeitsgruppen II (Zweiter Durchgang, Angebot wie Freitag)
11:20-12:20
Vortrag. Kompetenzorientierung –
Was ist das und was bedeutet sie für
die Schulen?
Prof. Dr. Barbara Asbrand/Dr. Matthias Martens
Goethe-Universität Frankfurt a.M.,
FB Erziehungswissenschaften
12:20-13:00
Plenum Austausch von Erfahrungen aus
den Arbeitsgruppen
13:00-14:00
Gelegenheit zum Mittagessen
  Ende der Bundesarbeitstagung
 
14:00-16:00
Bundesmitgliederversammlung

 

 

 

Lothar Sack / Michael Hüttenberger

Nachlese zum Bundeskongress 2011

"Inklusion macht Schule"

Der 32. Bundeskongress der GGG fand vom 16.-17. September 2011 in der Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim statt. Mit über 200 Teinehmer/innen war der Kongress ausgebucht, wir danken für das große Interesse.

Die beim Abschlussplenum einstimmig verabschiedete "Erklärung zur Inklusiven Bildung" gibt es hier: Download: GGG-Erklärung zur inklusiven Bildung

Der Vortrag von Prof. Dr. Hans Wocken steht hier als PDF zum Download zur Verfügung: Download: Vortrag Prof. Dr. Hans Wocken 

Verfügbar ist auch der Text der Fabel auf das Schulystem: Curriculare Fabel

Und hier noch ein Bericht über die Podiumsdiskussion in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung: Pressebericht zum GGG-Kongress 2011

Bundesarbeitstagung 2010 "selbst-ständig lernen"

Erfolgreiche Bundesarbeitstagung

200 Teilnehmer/innen haben teilgenommen, das erste Feedback war ausgesprochen positiv.

Zum Herunterladen zur Verfügung steht der Vortrag von Ernst Rösner.:

Unser Dank gilt der BAG Lernkultur, die die Tagung inhaltlich vorbereitet hat, den Schüler-, Eltern- und Lehrerteams der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule, den Referentinnen und Referenten und natürlich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Das vollständige Programm der GGG-Bundesarbeitstagung "Selbst-ständig lernen" am 12./13. November 2010 in der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule Berlin (Stand: September 2010) gibt es hier:

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