Samstag, Juni 24, 2017
   
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Veranstaltungen

BE: Mitgliederversammlung 2015

Der Landesvorstand lädt ein zur

Mitgliederversammlung 2015 der GGG-Berlin

am Mittwoch, dem 11. März 2015, 18.45 - 20.15 Uhr
im Anschluss an das Auswertungstreffen der Schulbesuchstage 2015
Ort: GEW-Berlin,
Ahornstr. 5, 10787 Berlin

Was integrierte Schulen können

Ergebnisse der prozessbegleitenden Schulforschung aus der wissenschaftlichen Begleitung der Pilotphase Gemeinschaftsschule Berlin 

Vortrag von Ulrich Vieluf (Hamburg) am 15.11.2014 anlässlich der GGG-Bundesarbeitstagung in der IG-Mannheim-Herzogenried

Die insgesamt sehr gelungene wissenschaftliche Begleitung liefert erstaunlich positive Ergebnisse. Sie konzentriert sich auf die Sekundarstufe I, die in Berlin mit Jahrgang 7 beginnt. Untersucht wurde bisher ein Schüler-Jahrgang mit drei Lernstands-Erhebungen: Anfang Jg.7 (2009), Anfang Jg. 9 (2011) und Ende Jg. 10 (2013) in den Lernbereichen Lesen, Orthografie, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften.

Weiterlesen: Was integrierte Schulen können

Kongresse auf Landesebene

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Spalte (rechts) "GGG-Termine"!

5. Bremer Oberschultag

Wie geht es weiter mit der Oberschule?
Gemeinsame Fachtagung von GEW und GGG

Am diesjährige Oberschultag am 7. Juli nahmen 140 Pädagoginnen und Pädagogen teil, um über die Zukunft der Oberschulen in Bremen zu diskutieren. In insgesamt 7 Workshops tauschten sich dieTeilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlicher Professionen zu aktuellen Fragen und Problemen der Oberschulentwicklung aus.

Den Hauptvortrag der Veranstaltung hielt die langjährige Schulleiterin der Max-Brauer-Schule Hamburg, Frau Barbara Riekmann. In ihrer Rede unterstrich sie, dass Bremen es mit der Einführung des 2-Säulenssystems und der vereinbarten Begrenzung auf 7 stadtbremische Gymnasien gelungen sei, dass heute insgesamt ca. 70 % der Bremer Schülerinnen und Schüler eine der 33 Oberschulen besuchten. Damit sei Bremen eine wesentlich günstigere soziale Durchmischung und Heterogenität der Oberschule gelungen als Hamburg.

In den anschließenden Workshops sowie auch im Abschlussplenum wurde aber ersichtlich, dass viele der anwesenden Beschäftigten die Zwischenbilanz nach 5 Jahren Oberschule längst nicht nur positiv beurteilten. Bemängelt wurde zum einen, dass der Oberschule durch die Gymnasien nach wie vor leistungsstarke und sozial kompetente Schüler entzogen würde. Zum anderen wurde festgestellt, dass es nach wie vor ein starkes Qualitätsgefälle zwischen den einzelnen Oberschulen gäbe: Auf der einen Seite existieren die stark angewählten Oberschulen in Stadtmitte und in den bürgerlichen Stadtteilen, zumeist noch ausgestattet mit eigenen Oberstufen, und auf der anderen Seite gibt es die wenig nachgefragten Oberschulen in sozial schwächeren Stadtteilen. 

Zum Abschluss des Fachtages verabschiedeten die Teilnehmer noch eine Protestresolution, in der sie sich gegen die drastische Kürzung der Planungs- und Entlastungsstunden für den Schulent- wicklungsprozess an den Oberschule zum neuen Schuljahr durch die Bildungsbehörde wenden.

Weitere Informationen zu Verlauf und Ergebnissen des Fachtags finden Sie hier: 

Hauptvortrag Frau Barbara Riekmann

 „ Entwicklungsfelder für das gemeinsame Lernen an den Bremer Oberschulen“

 

Workshop 1

Wie geht es weiter mit der Oberschule? Diskussion der Thesen des Hauptvortrages

Workshop 2

Leistungsbewertung im binnendifferenzierten Unterricht

Workshop 3

Schulabschlüsse an der Oberschule

Workshop 4

Kooperation von SchulsozialpädagogInnen, SchulsozialarbeiterInnen und Lehrkräften

Workshop 5

Gesamtschule Nettetal – Anregungen zu einem Schulkonzept Inklusion

Workshop 6

Erfahrungen und Probleme beim Aufbau der Oberstufen

Workshop 7

Schulraumgestaltung für neue Schulkonzepte

"Differenz erleben - Gesellschaft gestalten. Demokratiepädagogische Ethik und Schule"

Tagung am 5./6. 9.2014

Die Bielefelder Schulprojekte Laborschule und Oberstufen-Kolleg veranstalten zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.(DeGeDe) am 05. und 06.09.2014 eine Tagung zum Thema: "Differenz erleben - Gesellschaft gestalten. Demokratiepädagogische Ethik und Schule ".
Seit Eröffnung der Bielefelder Schulprojekte am 9. September 1974 verfolgen beide Institutionen in ihrer täglichen pädagogischen wie wissenschaftlichen Arbeit den Anspruch, Vielfalt und Heterogenität produktiv für die Gestaltung einer demokratischen Schulkultur zu nutzen und den Schülerinnen und Schülern Erfahrungen der Teilhabe in sozialer Verantwortung zu eröffnen. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik möchten Laborschule und Oberstufen-Kolleg deshalb ihr 40jähriges Bestehen zum Anlass nehmen, zu einem kritischen und konstruktiven Austausch über Prozesse der demokratischen Schulentwicklung einzuladen.
Zwei Plenumsvorträge von Prof´in Dr. Sabine Andresen (Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Roland Reichenbach (Universität Zürich)   eröffnen den ersten und den zweiten Tag.  Daran schließen sich Arbeitsgruppen mit folgenden thematischen Schwerpunkten an: 
• Fachunterricht
• Projektunterricht
• Pädagogisches Generationenverhältnis
• Partizipation in der Schulentwicklung
• Bewertung des Demokratielernens
• Demokratisches Schulleben.

Schüler/innenforen

Parallel zu diesen Arbeitsgruppen finden die Arbeitsgruppen und Workshops des Schüler/innenforums statt.  Themen sind u.a.:
• Demokratie lernen – Demokratie als unterrichtliches Thema
• Schule der Zukunft
• Mitbestimmung im Unterricht
• Partizipation im Schulleben – SV-Arbeit, Schülerparlamente
• Demokratisches Handeln außerhalb von Schule
• Demokratische Schule der Vielfalt – Inklusion, Geschlechtergerechtigkeit

Hier haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit,  sich über ihre Erfahrungen in und Ansprüche an das Lernen in einer demokratischen Schule und in einer demokratischen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Bereits am ersten Tag, im Gespräch mit Mitgliedern der DeGeDe, danach am zweiten Tag, im Rahmen einer abschließenden Podiumsveranstaltung - mit Vertreter/innen aus Wissenschaft, Bildungspolitik und Schule - können sie ihre Positionen, Perspektiven und Forderungen vortragen und diskutieren.

Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung zur Tagung bzw. zur Anmeldung eines Beitrags finden sich hier.

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